Baumot Group AG: Voraussetzungen für positive Geschäftsentwicklung sind gegeben

Baumot Group AG: Voraussetzungen für positive Geschäftsentwicklung sind gegeben

DGAP-News: Baumot Group AG / Schlagwort(e): Sonstiges

31.01.2018 / 13:30
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Baumot Group: Voraussetzungen für positive Geschäftsentwicklung sind gegeben

– Hauptversammlung in Königswinter erfolgreich abgehalten

Vorstand sieht Baumot sehr gut im sich entwickelnden SCR-Nachrüstmarkt positioniert

Aktuelle Entwicklungen zur Hardware-Nachrüstung bestätigen Strategie der Gesellschaft

Das Land Bayern, Deutschland sowie 8 weitere EU-Staaten müssen Luftreinhaltepläne verschärfen

Königswinter, 31. Januar 2018 – Die Baumot Group AG (WKN A2DAM1), Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung, informiert über aktuelle Entwicklungen des Unternehmens sowie der Diskussion über die Hardware-Nachrüstung von Diesel-Pkw. Die Baumot Group hielt am 30. Januar 2018 erfolgreich ihre Hauptversammlung ab, auf der Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2016 entlastet wurden. Darüber hinaus wurden sämtliche Tagesordnungspunkte mit großer Stimmmehrheit der anwesenden Aktionäre angenommen. Im Rahmen der Hauptversammlung berichtete der Vorstand den anwesenden Aktionären über die Markt- und Unternehmensentwicklungen seit Bekanntwerden des Dieselskandals. Mit dem technologisch führenden BNOx System zur Reduktion von Stickoxiden sieht der Vorstand die Baumot Group in einem sich entwickelnden SCR-Nachrüstmarkt sehr gut positioniert.

Das Verwaltungsgericht München urteilte am 30. Januar, dass der Freistaat Bayern bis Ende Mai ein konkretes Konzept für Diesel-Fahrverbote in München vorlegen muss. Ende Januar 2018 hatte das Verwaltungsgericht München das Land bereits zur Planung eines vollzugsfähigen Konzepts für Diesel-Fahrverbote in München verpflichtet, da die Stickstoffdioxidwerte den zulässigen Grenzwert an vielen Stellen übersteigen. Da sich Bayern bisher dieser richterlichen Anordnung widersetzte, wurde nun ein erstes Zwangsgeld gegen die bayrische Landesregierung erlassen. Münchens Oberbürgermeister sprach sich in diesem Rahmen für die Einführung einer blauen Plakette für Modelle mit der höchsten Pkw-Abgasnorm Euro 6 aus. Eine Hardware-Nachrüstung mit dem BNOx System könnte damit auch Diesel-Fahrzeuge mit einer geringeren Abgasnorm vor einem Fahrverbot bewahren. Von den möglichen Fahrverboten wären rund 300.000 Diesel-Pkw alleine in München betroffen.

Drohende Fahrverbote sieht auch der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Center for Automotive Research (CAR). Nach einer Studie des CAR drohen in zahlreichen weiteren deutschen Städten Fahrverbote. Die Analyse der Stickoxid-Werte zeigte, dass sich die Situation in den vergangenen zwei Jahren nicht ausreichend verbesserte und in mindestens zehn Großstädten die gesetzlich vorgegeben Grenzwerte nicht erreicht werden. Die Daten des CAR belegten zudem, dass Software-Updates und Verschrottungsprämien nur einen geringen Einfluss hätten. Um Fahrverbote in deutschen Großstädten zu vermeiden bliebe laut Dudenhöffer daher nur die Hardware-Nachrüstung für ältere Diesel-Pkw. Zu ähnlichen Ergebnissen kommen auch die Gutachten der Arbeitsgruppe Verkehr, die dem Verkehrsministerium unterstellt ist. Diese sieht eine Hardware-Nachrüstung sowohl technisch, wirtschaftlich als auch rechtlich als geeignet an, um Fahrverbote zu vermeiden. Auch von Seiten der EU wird der Druck auf die Bundesregierung sowie acht weitere EU-Mitgliedstaaten in Sachen Luftreinheit noch einmal deutlich erhöht. So wurde Anfang dieser Woche Umweltministerin Barbara Hendricks wegen der jahrelangen Verstöße Deutschlands gegen die EU-Grenzwerte für Stickoxid nach Brüssel zitiert. Bis zum 5. Februar ist die deutsche Bundesregierung nun angehalten, Maßnahmen zu ergreifen, um die zu hohe Luftverschmutzung in den Griff zu bekommen. Nur Schritte, die ohne Verzögerung zur Einhaltung der Grenzwerte führten, könnten noch eine Klage der Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof abwenden. Andernfalls drohen hohe Zwangsgelder. Das größte Problem in Deutschland seien dabei laut Hendricks die fast sechs Millionen Diesel-Pkw, die noch bis Ende 2016 nach der Euro-5-Abgasnorm zugelassen wurden. Es gehe nun darum, diese Fahrzeuge zügig umzurüsten. Die Bundesumweltministerin sieht dabei in einer nachträglichen Hardware-Nachrüstung das Potenzial, die Stickoxide wirklich zu vermindern.

Die Baumot Group sieht sich durch ihre Marktpositionierung sowie durch das hochwirksame BNOx System in einer ausgezeichneten Position, von einer möglichen flächendeckenden Hardware-Nachrüstung von Diesel-Pkw zu profitieren.

Über die Baumot Group AG:

Die Baumot Group AG ist ein führender Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung. Diese Produkte und Dienstleistungen setzt Baumot branchenübergreifend in den Geschäftsfeldern OEM (Erstausrüstung), Retrofit (Nachrüstung) und Aftermarket (Ersatzteile) ein. Zu den Branchen zählen insbesondere On-Road (z.B. Pkw, Lkw sowie Busse) und Off-Road (z.B. Baumaschinen, landwirtschaftliche Maschinen oder stationäre Anlagen).

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf der Unternehmenswebseite unter folgendem Link: www.baumot.de

Die Aktie der Baumot Group AG notiert im Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse.

Kontakt:
cometis AG
Claudius Krause
Unter den Eichen 7
65195 Wiesbaden
Tel: +49 (0)611 – 20 585 5 – 28
Fax: +49 (0)611 – 20 585 5 – 66
E-Mail: krause@cometis.de


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