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Nullemissionen nicht nur am Motorprüftstand

Die Baumot Group AG kooperiert mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, kurz htw saar in einem wissenschaftlichen Projekt zu Alternativen in der konventionellen Antriebstechnik. Fokus des Projektes ist es Abgasemissionen aus einer Kombination von synthetischen Kraftstoffen und einer leistungsfähigen Abgasnachbehandlung bis zur Nullemission zu führen. Im ersten Schritt wird die Grundlagenarbeit zu synthetischen Kraftstoffen sowie den entstehenden Emissionen stehen. Darauf aufbauend wird der Verbrennungsprozess mit einer aktiven Abgasnachbehandlung kombiniert. Ein Forscherteam der Technischen Universität München hat diese Möglichkeit bereits ins Spiel gebracht. Prof. Dr.-Ing. Thomas Heinze und sein Team vom Fahrzeuglabor der htw saar sind hier einen Schritt weiter und applizieren bereits aktive Abgassysteme am Motorprüfstand. Nach den erfolgreichen Prüfungen am Motorprüfstand sind sich die Forscher einig, auch schnellst möglich ein alltagstaugliches Fahrzeug in Betrieb zu nehmen.

Prof. Dr. Andy Junker, Vizepräsident der htw saar sagt: „Ein innovatives Projekt für unsere Hochschule und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Industriepartner Baumot Group AG sehr. Das Projekt zeigt weitaus mehr Potential als nur eine wissenschaftliche Erkenntnis. Wollen wir die Klimaveränderung jetzt; so ist es essentiell wichtig Lösungen für die Millionen von Fahrzeugen im Markt zu entwickeln mit denen die Bestandsfahrzeuge unkompliziert auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Abzuwarten, bis sich der gesamte Fahrzeugbestand erneuert hat, dauert mehr als eine Dekade – diese Zeit haben wir nicht.“

Prof. Dr.-Ing. Thomas Heinze (links) Leiter des Fahrzeuglabores der htw saar mit Stefan Beinkämpen (rechts) Vorstandsmitglied der Baumot Group AG am Motorprüfstand der Hochschule in Saarbrücken.